AC/DC - immer unter Strom

Ihren Namen verdankt die australische Band AC/DC der Plakette auf einer Nähmaschine. Dort stand zu lesen, dass die Maschine mit Gleich- aber auch mit Wechselstrom (AC/DC) zu benutzen sei. Die schottischen Brüder Angus und Malcom Young sahen dies als ein Symbol für die abwechslungsreiche Musik ihrer 1973 gegründeten Band.

Die Anfänge

AC/DC gelten bis heute als die eigentlichen Pioniere des echten Hard Rock. Schon ihr erstes Album „High Voltage" (Hochspannung) wurde 1975 zu einem großen Erfolg, aber den Durchbruch schafften sie erst vier Jahre später mit dem legendären Album „Highway to Hell". Gerade auf dem Weg nach oben mussten AC/DC einen Schicksalsschlag verkraften: Mit nur 33 Jahren starb ihr Lead Sänger Bon Scott an einer Alkoholvergiftung und AC/DC standen kurz vor der Auflösung.

Erst mit dem neuen Sänger Brian Johnson kam der Erfolg zurück. 1980 erschien ihr erfolgreichstes Album „Back to Black", das 42 Millionen Mal verkauft wurde. Insgesamt verkauften die Australier 200 Millionen Tonträger, davon 69 Millionen allein in den USA. Laut MTV ist AC/DC die beste Hard Rock Band aller Zeiten.

In Uniform

Eines der Markenzeichen von AC/DC ist die Schuluniform von Angus Young. Er wollte als Kind seine Schuluniform auch zu Hause tragen, deshalb riet ihm sein Bruder Malcom, die Uniform auch auf der Bühne zu tragen. Bis heute trägt Angus Young immer verschiedene, maßgeschneiderte Schuluniformen samt Tornister auf der Bühne. Ein anderes Erkennungszeichen von AC/DC ist das Spielen der Gitarre in Rücklage. Auch dieser Tick von Angus Young hat seine Vorgeschichte. Während eines Konzerts war Young auf der Bühne ausgerutscht und nach hinten gestürzt. Da ihm das Ganze peinlich war, spielte er einfach in dieser Lage weiter und das Publikum glaubte an einen einstudierten Gag.

Als 1977 die Punkwelle nach England schwappte, gingen viele Hard Rock Bands unter, nicht so AC/DC. Die Band konnte sich weiter behaupten. Bis heute stehen AC/DC auf Platz 72 der erfolgreichsten Bands aller Zeiten.