Aerosmith - Blues und Rock
Als 1969 zwei Bands zu einer verschmolzen, begann der Aufstieg von Aerosmith. Drogen und Streit hingegen markierten den Abstieg einer der erfolgreichsten Rock Bands.
Zwei Namen, eine Band
1969 sang Steven Tyler erfolglos in der Band „Chaim Reaction". Joe Perry und Tom Hamilton waren mit der „Jam Band" ebenfalls nicht sonderlich erfolgreich. Das änderte sich als sich alle drei zusammen taten und die Band Aerosmith gründeten. Kurze Zeit später kamen Brad Whitford und Joey Kramer dazu und die Band startete nun endgültig durch. Zunächst spielten Aerosmith in unzähligen kleinen Clubs zwischen New York City und San Francisco, bevor sie ein Produzent entdeckte und sie einen Plattenvertrag mit Columbia Records bekamen.
Schon ihr erstes Album „Aerosmith" sicherte sich einen Platz in den amerikanischen Billboard Charts. Das 1973 erschienene Album wurde noch komplett mit Blues Songs eingespielt. Erst mit dem 1975 erschienen Album „Toys in the Attic" gelang Aerosmith der bis heute typische Sound aus Blues und Rock'n Roll.
Der Abstieg
Zu den großen Erfolgen als Live Band und sehr guten Plattenverkäufen gesellte sich ein Problem, das bei Aerosmith den langsamen Abstieg der Band einläutete. Obwohl das 1977 erschienene Album „Draw the Line" ein großer Erfolg wurde, hatten einige Mitglieder so starke Probleme mit Drogen, dass an weitere Konzerte oder Studioaufnahmen nicht zu denken war. Frontmann Steven Tyler und Brad Perry wurden in der Branche nur noch die „Toxic Twins", die giftigen Zwillinge genannt. Schließlich waren Aerosmith am Ende und Whitford und Perry verließen die Band.
Neuer Anfang
Erst nach der Rückkehr von Brad Whitford und Joe Perry und dem Drogenentzug von Steven Tyler startete die Band noch einmal durch. Mit „Love is an Elivator" und „Janie's got a Gun" landeten Aerosmith wieder in den Charts. Die Titelsong „I don't want to miss a Thing" zum Film „Armageddon", in dem Steven Tylers Tochter Liv die Hauptrolle spielte, wurde ein weiterer großer Erfolg der Band.