Deep Purple - eine Legende des Rock
Ihre Entstehung verdanken Deep Purple der verrückten Geschäftsidee zweier Londoner Geschäftsleute. Tony Edwards und John Coletta waren 1967 der Ansicht, dass es ein lohnendes Geschäft sein könnte, in eine Rock Band zu investieren. So entstand Deep Purple, eine der bekanntesten Band der Rock-Geschichte.
Musiker suchen
Um die geeigneten Musiker für die neue Band zu finden, beauftragten Coletta und Edwards den Musiker Jon Lord mit der Suche. Lord fand den Gitarristen Ritchie Blackmore, den Schlagzeuger Ian Paice, den Bassisten Nick Simper und den Sänger Rod Evans. In dieser Urbesetzung spielte Deep Purple drei Alben ein. Schon auf dem ersten Album „Shades of Deep Purple" ist der typische Sound aus Hammond Orgel und Gitarre deutlich zu hören. Wesentlich progressiver wurde das zweite Album „The Book of Taliesyn", auf dem erstmals auch klassische Elemente zu hören waren. So gab es einige Passagen aus Beethovens siebter Sinfonie.
Neuer Sänger
1969 verließ Rod Evans die Band nach Unstimmigkeiten über die weitere musikalische Zukunft von Deep Purple, für ihn kam Ian Gillan. Im gleichen Jahr entstand mit den London Philharmonikern in der Royal Albert Hall das legendäre „Concert for Group and Orchestra". Den Wendepunkt in der Geschichte von Deep Purple bildete aber das Album „Deep Purple in Rock". Mit diesem Album gelang der Band der große internationale Durchbruch. Auf diesem Album sind die wohl besten Songs mit den „Dialogen" zwischen der Orgel von Jon Lord und der Gitarre von Ritchie Blackmore zu hören. Mit „Smoke on the Water" landeten Deep Purple 1971 den wohl bekanntesten Rocksong aller Zeiten.
Das Ende
Immer wieder war es innerhalb der Band zu Differenzen über den musikalischen Stil gekommen. Mitten in den Aufnahmen zum Album „Who do you think we are?" kam es schließlich zum großen Knall und die Band trennte sich. Das Album floppte und wurde von der Kritik zerrissen. 1975 ging auch Ritchie Blackmore und gründete seine eigene, sehr erfolgreiche Band „Rainbow".