Green Day - die Rückkehr zum Punk
Zwei Schüler, der erst 15 Jahre alte Billie Joe Armstrong und sein Freund Michael Ryan Pritchard, gründeten 1989 zusammen mit John Kittmeyer, in Berkeley Kalifornien, die Band „Sweet Children" und noch vor dem Erscheinen des ersten Albums nannte sich die Band „Green Day".
Punkig
Punk war out und kein Mensch konnte verstehen, warum die Jungs sich ausgerechnet dieser Stilrichtung verschrieben hatten. Aber die Teenager hielten an ihrem Konzept fest und der Erfolg gab ihnen letztendlich auch Recht. Obwohl John Kittmeyer die Band 1990 verließ, um aufs College zu gehen und um sich mehr um seine gerade geborene Tochter kümmern zu können, erschien bereits 1992 das zweite Album „Kerplunk".
Frank Edwin Whright III. erwies sich als würdiger Nachfolger des ausgeschiedenen John Kittmeyer und mit dem dritten Album „Insomniac" erzielte Green Day gute Verkaufserfolge. Aber erst das fünfte Album „Nimrod", das 1997 erschien, erlangte Platin-Status und dies gleich in doppelter Ausfertigung. Die daraus ausgekoppelte Single „Time of your Life" ist bis heute der meistgespielte Song auf amerikanischen Hochzeiten.
Kurswechsel
Im Jahr 2000 stellte Green Day das neue Album „Warning!" vor und die Fans der Band horchten auf. Statt wie bisher punkig klangen Green Day auf einmal sehr rockig und auch Songs waren auf dem Album zu hören, die nur von einer akustischen Gitarre begleitet wurden. Unmittelbar nach der Veröffentlichung von „Warning!" kam es zum Bruch. Wie bei vielen anderen Bands kam es auch bei Green Day zu musikalischen Differenzen.
Neuanfang
Green Day zog sich völlig aus der Öffentlichkeit zurück und wagte erst 2004 einen Neustart. Mit „American Idiot" überraschten sie ihre Fans aber ein weiteres Mal. Das Album war eine Rockoper, die an „Quadrophenia" von The Who erinnerte und wurde zu einem großen Erfolg. Nach dem Erfolg zog sich Green Day zur Enttäuschung ihrer zahlreichen Fans erneut für fünf Jahre zurück und spielte erst in diesem Jahr mit „21th Century Breakdown" wieder ein Album ein.