Guns N‘ Roses - Hard Rock mit Schönheitsfehlern
Als die beiden Schulfreunde Axl Rose und Izzy Stradlin 1985 in Los Angeles ihre erste Band „Hollywood Rose" gründeten, konnten sie nicht ahnen, dass sie eine Berg- und Talfahrt des Erfolgs machen würden, an dessen Ende 100 Millionen verkaufter Platten stehen würden.
Guter Einstieg
Zufällig trafen sich die beiden ehemaligen Schulfreunde Izzy Stradlin und Axl Rose in Los Angeles wieder und beschlossen eine Band zu gründen. Rose spielte zu diesem Zeitpunkt in der Band „L.A. Guns" und Stradlin war mit der erfolglosen Band „London" unterwegs. Beide verließen ihre Bands und nannten sich fortan „Hollywood Rose". Die Band hielt genau ein Jahr, dann kam es zu Streitigkeiten unter den Mitgliedern.
Stradlin und Rose machten als Guns N‘ Roses weiter und spielten mit „Appetite for Destruction" das erfolgreichste Debütalbum aller Zeiten ein. Die Scheibe verkaufte sich aus dem Stand 28 Millionen Mal, ein Erfolg, der bis zum heutigen Tag nicht getoppt werden konnte. Auch die ausgekoppelten Singles „Welcome to the Jungle" und „Paradise City" wurden zu Hits.
Skandale
Mit dem Erfolg kamen auch die Skandale. Immer wieder geriet die Band um den charismatischen Lead Sänger Axl Rose in die negativen Schlagzeilen. So wurden beim Festival „Monsters of Rock" im britischen Donington 1988 zwei Fans der Band zu Tode getrampelt. Der Song „One in a Million" wurde von Radiosendern auf den Index gesetzt, weil er sexistische und rassistische Anspielungen enthielt und schließlich gaben Alkohol und Heroin Guns N‘ Roses den Rest. Für die Presse war die Band die aggressivste Rockband der Welt.
Neue Erfolge
Nach diversen Personalwechseln verließ Izzy Stradlin die Band, weil er den Lebensstil nicht mehr mitmachen wollte. Danach spielten Guns N‘ Roses mit dem Album „Use your Illusion" einen Mega-Erfolg ein. Das Album verkaufte sich 36 Millionen Mal und das Video zum Song „November Rain" wurde 1992 zum besten Musikvideo des Jahres gekürt. 2006, nach 15 Jahren Pause, gab es ein Comeback.